Vielen von uns fällt der Gang zum Metzger ( ´denn der hat ja nur gutes Fleisch..´) sowie der Griff in die appetitlich hergerichtete Kühltheke sehr leicht.
Immer weniger Menschen bringen ihr Schnitzel und ihren Schinken tatsächlich mit lebendigen Lebewesen in Verbindung.
Wieviel Fleisch isst der Durchschnittsdeutsche und wieviel ist gut für uns?
Letztes Jahr landeten durchschnittlich 40 kg Schweinefleisch, 11 kg Geflügel- und ca 10 kg Rinderfleisch auf unserem Teller. Laut Ernährungswissenschaftlern viel zu viel! Gesund sind ca. 2 mal die Woche, nicht mehr als 600 Gramm Fleisch.
Ursachen des übermäßigen Fleischverzehrs können Diabetes Typ 2, Herzkreislauf- Erkrankungen, Gicht und Dickdarmkrebserkrankungen sein.
Wenn man nicht ganz auf Fleisch verzichten möchte, ist doch zumindest das Bio Fleisch eine Gute und eigentlich die Einzige Alternative.
Wieviel Geld geben wir denn sonst für unnötigen Kram wie Dekoartikel, unzählige Kosmetikartikel aus? Wir zucken kaum mit der Wimper und tanken unser Auto mit viel und teurem Sprit. Warum sind wir denn dann gerade bei Fleisch so geizig und achten nicht auf die Qualität? Ist uns unsere Gesundheit und das Wohl der Tiere denn weniger wert als ein voller Tank unseres Autos?
Bio Fleischprodukte kosten nicht mehr die Welt! Das ist schon lange keine Ausrede mehr.
Seit dem 1. Januar 2006 sind Antibiotika im Tierfutter als ´Leistungsförderer´ Eu- weit verboten. Trotzallem werden Fleischprodukte aus der Massentierhaltung immer noch mit Antibiotika behandelt. Ein Gammelfleischskandal jagt den nächsten und die Mastbetriebe können gar nicht mehr schnell genug Tiere produzieren. Die Nachfrage ist enorm.
Es kann auch heutzutage keiner mehr sagen, er wisse nicht wie schlimm diese Tiere gehalten werden, welch grausame Bedingungen dort herrschen. Überall im Netz kursieren diese Videos. Wer mutig ist schaut sich diese Videos an, es sind Bilder aus der Realität und leider auch aus Deutschland.
bilder aus © Martina Berg – Fotolia.com



