Die Bio- Branche wächst und es gibt immer mehr Bio- Anhänger in Deutschland. Die letzten Fleisch- Skandale liegen einigen immer noch im Magen und die Verbraucher werden kritischer. Es reicht jedoch nicht, ab und zu ein Bio- Schnitzel zu kaufen um das Gewissen zu beruhigen. Es gehört heute viel mehr dazu. Die riesige Auswahl an ökologischen Produkten ermöglichen es uns, gesund und nachhaltig zu leben. In den eigenen vier Wänden kann jeder einzelne viel für unsere Umwelt und der eigenen Gesundheit beitragen.
Die Zeiten ändern sich
Wir leben heute nicht mehr zu Großmutter´s Zeiten. Die Bevölkerung ist gewachsen, viele Drittländer sind reicher geworden und es gibt eine riesige Auswahl an Lebensmittel. Der Lebensmittel- Konsum ist zum Hobby geworden. Wir leben in einer Zeit, in der es uns möglich ist, fast alles zu bekommen. Daher müssen wir uns nicht mehr auf die regionalen Produkte beschränken. Doch ist das nachhaltig oder Raubbau an der Natur?Viele Lebensmittel sind in den Gerichten nur noch als Konzentrate zu finden. Einfachste Gerichte wie Tomatensuppe, Nudelgerichte, Kuchen etc. gibt es schon fertig und zum Aufbacken. Falsche Ernährung macht krank. Das ist weder Ärzten noch den Patienten neu und dennoch leben viel zu viele Menschen ungesund. 40 bis 60 Prozent der Krebserkrankungen lassen sich auf die schlechte und teils falsche Ernährung zurückführen. Vorallem zu fleischlastige Kost, tierische Fette und Zucker sind häufig Ursache für verschiedene Krankheiten. Den konventionellen Lebensmitteln sind nicht selten zu viel Chemie und Zusatzstoffe beigefügt, die unserem Körper schaden.
Wo fange ich an?
Zunächst sollte man in den eigenen vier Wänden anfangen. Alltagsprodukte wie Kosmetik, Lebensmittel, Reinigungsutensilien etc. lassen sich leicht austauschen bzw. zunächst verbrauchen. Die Ökobarometer- Studie, die im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums herausgegeben wurde, zeigte dieses Jahr eine deutliche Steigerung der neuen Bio- Konsumenten. Das wirkt sich auch auf die Auswahl an Bio- Produkten in Deutschland aus. Zahlreiche Bio- Supermärkte wie Alnatura, Basic, Tegut oder Bio Company sind mittlwerweile im ganzen Bundesgebiet zu finden und vereinfachen den Einkauf. Die großen Supermärkte bieten ebenfalls viele Bio- Produkte an, sollte keiner der Bio- Märkte in ihrer Nähe zu finden sein.
1. Lebensmittel: Dank der zahlreichen Bio- Märkte und des vielfältigen Sortiments ist es möglich alle Lebensmittel in guter- und in Bio- Qualität zu erhalten. Es gibt ebenso Online- Dienste wie Bring-mir- Bio etc die Bio- Produkte nachhause liefern und auch denjenigen keine Ausreden mehr liefern, die nicht im Genuss eines naheliegenden Bio- Supermarktes wohnen. Fangen sie an, wieder selbst zu kochen. Die Tomatensauce lässt sich ganz einfach aus frischen Tomaten zaubern und muss nicht aus der Dose sein. Der fertige Früchte- Quark ist viel gesünder und schmeckt frischer wenn man ihn selbst zubereitet. Bananenmilch ist ebenso kein Kunstwerk- Bio- Banananen, frische Bio- Milch und etwas Honig in den Mixer. Lesen sie einmal die Etiketten einer fertigen Bananenmilch- viel Banane ist dort nicht mehr enthalten.
2. Kosmetik: Chemie in Kosmetik ist häufig Ursache für Allergien, Hautirritationen und unreiner Haut. Die Haut ist unser wichtigstes Organ- sie schützt uns, wir atmen durch sie. Naturkosmetik geriet lange Zeit in Vergessenheit und wurde durch chemische und synthetische Artikel ersetzt. Heute wird wieder ein richtiger Hype daraus gemacht. Viele Drogeriemärkte haben eigene Naturkosmetik- Artikel herausgebracht. Die Firma Xantara bietet online gute Naturkosmetik an. Diese Natur-Kosmetik enthält reine natürliche Wirkstoffe, verzichtet vollständig auf chemische Zusätze, schützt und stärkt die Balance der Haut und verbessert so das allgemeine Wohlbefinden. Achten sie beim Kauf der Kosmetik auf den Verzicht von Tierversuchen.
3. Putzzeug: Die meisten Haushalte haben einen zu vollen Putzschrank ( allein die Hersteller profitieren davon) Für jede kleinste Fläche gibt es heute einen eigenen Reiniger und das ist völlig unnötig.Die enthaltene Chemie und die Tenside belasten uns und die Umwelt. Streichen sie ihre Reinger zusammen. Hier hilft dieser Artikel. Kaufen sie Öko- Reiniger- und Waschmittel.
4. Tiernahrung: Füttern sie ihre Tiere artgerecht? Die wenigsten Dosen beinhalten noch gutes und vorallem natürliches Futter. Die Industrie entledigt sich ihrer Abfälle und die Futtermittelhersteller profitieren davon. Trockenfutter ist ein im Labor kreiertes Kunstfutter und schadet ihrem Vierbeiner mehr als es satt macht. Die falsche Ernährung macht sich leider erst spät bemerkbar und ist dann selten wieder gut zu machen. Schenken sie ihrem Liebling ein paar zusätzliche Jahre und füttern sie gesund und artgerecht. Die Firma Xantara ist ein deutsches Unternehmen und stellt Natur- Futter für Hunde und Katzen her ( keine Füllstoffe, keine Chemie, 65% Fleisch, frei von Tiermehl, Mais und Soja, alle Rohstoffe in Lebensmittelqualität).
5. Möbel: Die Anschaffung neuer Möbel macht keinen Sinn. Ziehen sie jedoch um oder richten sich neu ein, ist es wichtig auf die Herkunft der Rohstoffe zu achten. Bio- Möbel- Hersteller unterscheiden sich in diesen Punkten: regelmäßige Schadstoffanalysen vom Öko- Labor werden durchgeführt, der verwendete Holzleim ist frei von Lösemitteln und Formaldehyd, die Oberflächen sind mit ökologischem Naturharz- Produkten behandelt. Viele Firmen haben sich auf die gesunde Wohnvariante spezialisiert. Hier einige Anbieter: oekocontrol, greenliving-shop, die Möbelschmiede.
Die eigene Einstellung ist wichtig
Es gibt noch unzählige Punkte, die geändert werden können. Wichtig ist die eigene Einstellung. Schützen sie sich und ihre Familie und ebenso die Umwelt. Unterstützen sie nicht den Raubbau an unserer Erde. Die Problematik ist leider nicht mehr zu leugnen. Die Meere sind überfischt, auf den Feldern wachsen Gen- Pflanzen, Nahrungsmittel werden überproduziert und landen tonnenweise auf dem Müll und die Masttierhaltung und die Tierversuche nehmen Ausmaße an, die nicht mehr zu rechtfertigen sind. Es liegt an jedem einzelnen von uns dies mit zu ändern. jeder einzelne Haushalt macht viel aus und beteiligt sich zumindest nicht an dem Geschehen.
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