Seit dem 1. Januar 2012 gelten neue Mindestanforderungen für das Halten von Legebatteriehennen. Europas Hühner- Barone hatten nun 12 Jahre Zeit die neuen Vorschriften umzusetzen und die Käfige auszutauschen. Doch 13 Mitgliedsländer halten sich nicht daran. Fatal ist, dass die meisten dieser Eier verarbeitet in unseren Gerichten landen.
Italien ist der Eier- Importeur Nr 1
EU- weit fristen immernoch ca. 40 Millionen Legehennen ein mehr als trauriges Dasein in den nicht mehr vorschriftsmäßigen riesigen Fabribhallen. Die Dunkelziffer lässt sich nur erahnen. Italien ist der Spitzenreiter mit ca. 18 Millionen Hennen in alten Legebatterien. Andere säumige Länder sind Frankreich, Polen, Spanien, Bulgarien, Rumänien, Frankreich, Niederlande, Belgien, Portugal und Griechenland. Die neuen ´ausgestalteten´Käfige unterscheiden sich leider nicht großartig von den alten Käfigen. Immernoch schlagen Tierschützer weltweit Alarm. Einer Henne stehen nun 750 Quardratzentimeter ( früher waren es 550) zu. 600 Quardratzentimeter davon müssen als ´Nutzfläche´dienen. Ausserdem erfreuen sich die Hennen nun einer Sitzstange. Wer nun das Bild einer artgerechten Tierhaltung im Kopf hat, täuscht. Der Platz entspricht knapp einer A4 Seite, sie leben immernoch zu hundertausenden in riesigen Hallen. Den Ländern droht nun eine Klage des Europäischen Gerichtshofes wegen Vertragsverletzung.
Kennzeichnungspflicht nur für Schaleneier
Die Kennzeichnungspflicht für Eier gilt nur für Schaleneier. In die Nudelgerichte, den Kartoffelbrei etc werden all diese Eier aus den besagten Legebatterien verarbeitet. Das Prinzip geht auf- Eier von Hennen die immernoch aus Legebatterien stammen, dürfen nur in die industrielle Verarbeitung gehen. Daher bereichern sich Europas Eierbarone auch an Verbrauchern, die kleinlich darauf achten, keine gequälten Industrie- Eier zu kaufen. Sie kaufen sie doch und das teilweise täglich. Auch die Lebensmittelindustrie und Gastronomie verarbeitet die Industrie- Eier. Diese sind günstiger und versteckt im fertigen Produkt.
Die Alternative und der einzig sichere Weg nicht diese Batterie- Eier zu kaufen, ist der Griff ins Bio- Regal.
Irreführende ´Kleingruppenhaltung´
Kleingruppenhaltung vermittelt dem Verbraucher das Bild einer netten Gruppe Hühner. Doch auch hier handelt es sich lediglich um die neuen Legebatteriekäfige, die auch keinesfalls der artgerechten Tierhaltung entsprechen. Die Käfige bleiben auch weiterhin Käfige und erschrecken auch nach wie vor mit Gitterböden. Infos hierzu finden sie unter www.eier-deklaration.de
Das ehrliche Bio- Ei
Das ehrliche Bio- Ei aus der Legegemeinschaft Die Biohennen stammen alle ausnahmslos aus Haltungen mit Achtung vor dem Tier. Die Eier kommen aus bäuerlichen Familienbetrieben und werden schon auf dem Hof geprintet. Die artgerechte Tierhaltung wird von der EU Bio- Vo geprüft und übertrifft die Anforderungen der Bio- Verbände. Die Ställe können jederzeit besucht werden und sind für dedermann frei zugänglich. Die Bio- Hennen werden mit 100% Bio- Futter gefüttert. Die BIOHENNEN Legegemeinschaft arbeitet nach den Richtlinien regional & fair.
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