Seit Anfang 2010 ist die Legebatterie-Haltung verboten. Allerdings nur in Deutschland.
Rund 350 Millionen Legehennen fristen immernoch in der EU ein furchtbares Dasein. In den deutschen Regalen finden wir zwar Eier mit eindeutiger Kennzeichnung und wissen woher die Eier stammen; aber jedes 2. Ei kommt immernoch aus dem Ausland und somit aus der Käfighaltung.
Versteckte Käfig- Eier
Diese billig- Eier sind in den Fertiggerichten, Nudeln, Backwaren und Suppen zu finden. Also überall da wo kräftig gespart wird, nur nicht mit dem Gewissen. Da können sich die verantwortungsvollen Verbraucher unter uns noch so sehr bemühen und nur zum Bio- Ei greifen- beim Auswärtsessen, im Brot, in der Pizza und der Pasta stecken die Käfig- Eier trotzdem.
Eu- Länder gegen Tierschutz
Letzten Montag trafen sich die EU-Agrarminister in Brüssel.
Deutschland und Österreich setzten sich für strengere Auflagen beim Tierschutz ein und stießen dabei hauptsächlich bei den osteuropäischen Mitgliedstaaten auf heftigen Widerstand.
Während hier in Deutschland die Käfighaltung seit 2010 verboten ist, tritt in den anderen Eu- Mitgliedstaaten das Verbot erst 2012 in Kraft.
Polen wehrt sich
Polen will das Verbot weitere fünf Jahre aufschieben. In Zeiten der Lebensmittelskandale und des Umdenens in Sachen Tierschutz eigentlich intolerabel.
´Die anderen Mitgliedstaaten müssen jetzt folgen, und zwar ausnahmslos´, forderte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner.´Alles andere wäre eine Rolle rückwärts im europäischen Tierschutz.´ ( Quelle Abendzeitung)
Aigner fordert komplettes Käfig- Verbot
Ilse Aigner will den Neubau von Hühnerkäfigen komplett verbieten. Jetzt haben die Hühner weniger als eine DIN-A-4 Seite Platz, haben teilweise keine Federn mehr, einen gestutzten Schnabel und leiden Höllenqualen.
Sehr viel besser werden die Lebensbedingungen auch nach der Käfigreform nicht.
Vorgeschrieben werden aber zumindest etwas mehr Platz, eine Sitzstange und Einstreu.
Schön wären natürlich überall in der Eu glückliche Hühner die uns gerne ihre Eier geben.
Auch unsere Agrarministerin setzt sich hierfür ein. Wenn es nach ihr ginge, wären nur noch Freiland-, Boden- und Ökohaltung zugelassen.
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