So gut wie kein Haushalt kommt drum herum: spätestens in den Abendstunden müssen die Lampen angeknipst werden. Jährlich kommt so in Deutschland eine ziemliche Masse an Stromverbrauch zustande. Die stromfressende Glühlampe wird deshalb nach dem Gesetzt bald ganz vom Markt verschwinden. Welche Birne soll also ich in meine Lampe drehen, damit ich nicht im Dunkeln lesen muss, aber trotzdem die Umwelt nur gering belaste? Neben der umstrittenen Energiesparlampe gibt es noch eine, immer beliebter werdenden Option: die LED-Lampe.
LED: Besser als Energiesparlampen?
Für die meisten ist die Alternative zur guten, alten Glühbirne die Energiesparlampe. Das Problem bei den klassischen Energiesparlampen: Sie bieten zwar eine längere Haltbarkeit und eine Einsparung von bis zu 80 Prozent an Strom gegenüber den Glühbirnen, sind jedoch auch mit Quecksilber angereichert. Wenn die Lampe zerbricht wird der giftige Stoff freigesetzt. Ist die einzige Alternative zur Energieverschwendung also Gefahr zu laufen sich giftigen Gasen auszusetzen? Nein, denn zum Glück gibt es zum Beispiel mit der LED-Lampe eine gute, wenn auch aktuell immer noch nicht ganz preiswerte Alternative. LED (Light Emitting Diodes) Lampen sind Leuchtdioden. Laut Herstellerangaben beträgt die Energieersparnis im Gegensatz zu den üblichen Leuchtröhren rund 70 Prozent und mit einer Brenndauer von bis zu 15000 Stunden ist lange Helligkeit garantiert. Darüber hinaus erreichen LED-Lampen sofort nach dem Anschalten ihre maximale Helligkeit und enthalten kein Quecksilber.

LED: Leuchtmittel der Zukunft?
LEDs für die Stadtbeleuchtung
Wenn die Verabschiedung der Glühbirne schon etwas gebracht hat, ist es, dass die Forschung im Bereich der alternativen Lichtquellen sich immer mehr verbessert. Noch ist die LED-Lampe im Vergleich zu herkömmlichen Energiesparlampen relativ teuer und muss lange brennen. Neue Studien beweisen jedoch, dass die Ökobilanz der LED-Technologie besonders positiv ist. Eine Übersicht über die Vorteile der LED-Leuchten bietet zum Beispiel test.de. Eine Studie der University of Pittsburgh hat darüber hinaus verschiedene Energiemittel getestet und ist zu dem Schluss gekommen, dass die LED sich aufgrund des Lebenszyklus, der Herstellung und der Entsorgung am besten für den Einsatz der städtischen Straßenbeleuchtung eignet. In Taiwan wurden schon 2011 alle 690.000 Ampeln des Landes mit LEDs ausgestattet. Dadurch soll das Land laut offiziellen Berichten so viel Strom einsparen, dass wiederum 70.00 Haushalte versorgt werden können. LEDs scheinen also ein ernstzunehmender Kandidat für umweltschonende Lichtquelle der Zukunft zu sein.
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