Maulwürfe vergrämen – ökologische Mittel

Mit viel Hingabe und Liebe haben Sie Ihren Garten bepflanzt und begrünt. Der Rasen strahlt, die Sonne lacht – aber was ist das? Ein unschöner, schwarzer Haufen mitten im Garten. Innerhalb der nächsten Tage werden es immer mehr. Die Kinder finden es zwar klasse, die schwarzen Hügel wieder platt zu trampeln und eigentlich ist es für die Erde gesund, aber Sie stören sich sehr an den Erdhügeln. Ihr kleiner Untermieter, ein Maulwurf, zerwühlt Ihren Garten und Sie finden das gar nicht witzig! Denn am Ende kostet es nicht nur Zeit und Arbeit, sondern auch Geld, den Schaden wieder zu beheben. Doch der Maulwurf steht in Deutschland unter Artenschutz. Was nun tun um ihn zu vertreiben?

maulwurf ökologisch vertreiben

Frech guckt er aus seinem Loch – der Maulwurf gräbt den Garten um.

Artenschutz und natürliche Bekämpfungswege

Das Deutsche Bundesnaturschutzgesetz gibt genauestens vor, was Sie mit dem Erdbewohner Maulwurf machen dürfen und was nicht. Letztlich ist es gesetzlich nur erlaubt, ihn mit ökologischen Mitteln zu vertreiben. Selbst eine Umsiedlung muss genehmigt werden. Manchmal reicht es schon, die Erdhügel immer wieder platt zu trampeln und so dem Maulwurf die Gegend leidig zu machen. Sie sollten allerdings dabei darauf achten, dass Sie dabei nicht den Maulwurf ausversehen mit erwischen. Mittags rum sollte er eigentlich schlafen – da dürfte es gehen.

Stinken Sie ihn weg

Etwas effizienter ist der Einsatz von „Duftstoffen“ – der Maulwurf mag einiges nicht riechen. Etwa Knoblauch oder auch die Knolle der Kaiserkrone. Etwas effektiver, aber für Sie ebenfalls mit Gestank verbunden ist die Wirkungsweise der n-Buttersäure – sie stinkt einfach widerwärtig. Da macht jeder Maulwurf die Biege. Tröpfeln Sie davon etwas auf Tücher und stopfen diese in die Löcher. Anschließend unbedingt mit Erde verschließen. Allerdings mit großer Vorsicht; erwischen Sie selber oder Ihre Kleidung etwas davon, geht der Gestank so schnell nicht wieder weg.

Bei allen Methoden müssen Sie ein wenig Geduld aufbringen. Außerdem sollten Sie sich mit Nachbarn absprechen, damit man den Maulwurf nicht wie einen Pingpong-Ball herumscheucht. Das wäre auf Dauer auch nicht gesund für den Kleinen. Und niedlich und nützlich sind die Tiere ja dennoch.

Bild: Santia, shutterstock.com



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