Nur Fett und Zucker: Foodwatch entlarvt Ferrero

Verleihung des goldenen Windbeutels 2011: Foodwatch demonstrierte gegen die ungesunde Milchschnitte von FerreroSchlechte Zeiten für Süßigkeiten: Nachdem bereits die Werbemöglichkeiten für die Dickmacher eingegrenzt wurden und immer mehr über Kinder diskutiert wird, die immer öfter an Übergewicht leiden, geraten manche Süßwarenhersteller auch immer mehr ins Visier der öffentlichen Kritik. Aktuell wurde Ferrero für seine „Milchschnitte“ von Foodwatch mit dem unliebsamen Preis, dem goldenen Windbeutel, ausgezeichnet.


Dicke Werbelügen: Foodwatch nominiert Ferrero

Während Ferrero in seinen Werbekampagnen versucht, die Milchschnitte als sportliche, leichte Zwischenmahlzeit zu propagieren – und dafür teure Testimonials aus dem Bereich der Spitzen-Sportler bezahlt – besteht das süße, pappige Zeug in Wirklichkeit überwiegend aus Fett und Zucker und ist die reinste Kalorienbombe. Als Zielgruppe werden jedoch vor allem Kinder angesprochen, die noch nicht zwischen Werbung und Realität unterscheiden können und dank ihrer Vorbilder aus dem Sport unbedingt die Milchschnitte haben wollen.

Ferreros Reaktion: Man kann niemals nicht kommunizieren

In einer Hinsicht sind sich die meisten Kommunikationsexperten einig: Man kann niemals nicht kommunizieren. Ferrero äußerte sich natürlich erst einmal nicht zu der Kritik von Foodwatch – und zeigt sich damit als verschlossenes und intransparentes Unternehmen. Anscheinend hofft man hier darauf, die Image-Krise einfach aussetzen zu können. Dank des Internets haben Nachrichten heute eine extreme Halbwertszeit – wer erinnert sich etwa noch an die Schweinegrippe,

Foto: foodwatch/Petra Welzel



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2 Kommentare zu “Nur Fett und Zucker: Foodwatch entlarvt Ferrero”

  1. Gast
    5. Juli 2011 at 11:23 #

    Nur komisch das Foodwatch eine Spende von Ritter Sport nimmt und jetzt alle Ferrero Produkte schlecht macht! Komisch das Ritter Sport auf Foodwatch nicht behandelt wird und wohl 100% Gesund ist, naja wer zahlt…

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