´Meine Landwirtschaft´ist eine von über 40 Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Umweltschutz, Tier- und Verbraucherschutz die ein Umdenken in Sachen Agrarwirtschaft fordert.´Wir haben es satt! Bauernhöfe statt Agrarindustrie´- das ist das Motto und viele tausende werden am 21.01.2012 in Berlin dabei sein und für eine bäuerlich- nachhaltige Landwirtschaft und den Tierschutz demonstrieren!
Umdenken
Bereits Anfang des Jahres gingen über 22.000 engagierte Menschen für ihre Umwelt und sich selbst auf die Strasse. Gemeinsam protestierten sie für eine Neuausrichtung in der Landwirtschaft, die ihren Namen nicht mehr zurecht trägt. Dioxinskandale, Antibiotika und Gentechnik in Lebensmitteln und das elende Tierleid sorgen für Dauerschlagzeilen. Die Agrarpolitik muss sich eindeutig ändern.
Das Bündnis´Meine Landwirtschaft´fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel und Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner auf, sich zu einer grünen und sozialen Reform in der Landwirtschaft zu äussern und sich einzusetzen.
Der internationale Agrarministergipfel der Bundesregierung, der im Rahmen der Landwirtschaftsmesse ´Internatione Grüne Woche´stattfindet, wäre ein günstiger Zeitpunkt. Bislang blockiert Deutschland den von Eu- Agrarkommisar Darcian Ciolos angestoßenen Prozess.
Bauernhof statt Fleischfabriken
Die EU und die Bundesregierung fördern die Agrarindustrie jedes Jahr mit Millionen Euro an Subventionen. Die Chance diese industrielle Form von Landwirtschaft in seine Grenzen zu weisen war noch nie so gross. Jetzt werden die entscheidenden Weichen für die Agrarpolitik bis 2020 gestellt. Die Bundesregierung blockiert jedoch eine echte Reform.
Die Wursttheken sind voll mit lecker angerichteten Fleisch- und Wurstdelikatessen. Doch der Schein trügt, denn das Wenigste hiervon kommt tatsächlich noch von Bauernhöfen. Oft werden Verbraucher von Qualitätssiegeln und den Herkunftstempeln geblendet. Die Kontrollen werden von eigenen Leuten durchgeführt und die Herkunft Deutschland steht leider meist für katastrophale Massentierhaltung. Der Fleischindustrie muss der Geldhahn zugedreht werden.
Wenn nicht bald ein Umdenken stattfindet, werden weitere Generationen Bauernhöfe und ländliche Betriebe nur noch aus den Bildernbüchern kennen. Leider ist das schon heute die bittere Realität. Daher lautet das Motto:
Ja zur bäuerlich- nachhaltigen Landwirtschaft
Ja zum Menschenrecht auf Nahrung
Respekt vor den Tieren in der Landwirtschaft
Vorläufiges Programm
11.30 Uhr Demo- Zug vom Hauptbahnhof Berlin ins Regierungsviertel über Kapelle- Ufer und Konrad- Adenauerstr.
12.15 Uhr: Kundgebung vor dem Reichstaggebäude, viele Redner/innen werden dann ihre Forderungen stellen..
dazwischen Enthüllung der ´Wir haben es satt!´Skulptur und Musik
Einweihung der Protesttafel ´Teller statt Tonne´mit Sarah Wiener und Wam Kat
ab 14.00 Uhr: Musik
weiter Infos zur Kampagne und zur Demo ´wir haben es satt!´finden sie hier:
Wer nicht dabei sein kann, hat HIER die Möglichkeit zu unterzeichnen.
bild und Quelle: wir-haben-es-satt.de


